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Risikobeurteilung für Maschinen nach EN ISO 12100

juristech erstellt, prüft und aktualisiert Risikobeurteilungen für Maschinen, Anlagen und technische Produkte. Die Bearbeitung erfolgt strukturiert auf Grundlage der EN ISO 12100 und eingebunden in die jeweilige CE-/UKCA-Konformitätsbewertung.

Sie möchten eine Risikobeurteilung erstellen lassen, eine bestehende Risikobeurteilung prüfen oder fehlende Inhalte ergänzen? juristech unterstützt Maschinenbauer, Anlagenbauer, Importeure und Betreiber als externer Dienstleister – von der Gefährdungsidentifikation über die Risikoeinschätzung und Risikominderung bis zu Restrisiken und Benutzerinformationen.

Die Ergebnisse werden mit Konstruktion, Sicherheitskonzept, Betriebsanleitung und technischer Dokumentation abgestimmt. Die Bearbeitung ist in juristech-Vorlagen, Kundenvorlagen sowie beispielsweise in Safexpert, DOCUFY Machine Safety oder WEKA Manager CE möglich.
Risikobeurteilung erstellen lassen – Leistungen von juristech

- Risikobeurteilungen für Maschinen und Anlagen neu erstellen
- Bestehende Risikobeurteilungen prüfen, ergänzen und aktualisieren
- Bearbeitung in juristech-Office-Vorlagen oder Kundenvorlagen
- Bearbeitung in Safexpert, DOCUFY Machine Safety oder WEKA Manager CE
- EMV-Risikobewertung mit spezieller Vorlage
- CRA-Risikobewertung für Produkte mit digitalen Elementen mit spezieller Vorlage
- Ableitung von Schutzmaßnahmen, Restrisiken und Benutzerinformationen
- Abgleich mit Betriebsanleitung, technischer Dokumentation und Konformitätserklärung
Wann ist eine Risikobeurteilung erforderlich?

Eine Risikobeurteilung wird erforderlich, wenn Maschinen, Anlagen oder technische Produkte entwickelt, verändert, importiert, integriert oder in Verkehr gebracht werden. Sie ist besonders wichtig, wenn Gefährdungen entstehen können und Schutzmaßnahmen, Benutzerinformationen oder technische Nachweise nachvollziehbar dokumentiert werden müssen.

Typische Auslöser sind:
  • neue Maschinen, Sondermaschinen oder Vorrichtungen
  • Anlagen, Maschinenverbünde oder Gesamtheiten von Maschinen
  • Umbau, Retrofit oder Modernisierung bestehender Maschinen
  • Integration von Robotern, Zuführungen, Fördertechnik oder Automatisierung
  • neue Betriebsarten, Zugangskonzepte oder sicherheitsbezogene Funktionen
  • unvollständige oder veraltete Bestandsdokumentation
  • Kundenanforderungen, Audits oder interne Freigaben
  • CE-/UKCA-Konformitätsbewertung
  • Erstellung oder Aktualisierung von Betriebsanleitungen
  • Import technischer Produkte mit unklarer Dokumentationslage
  • EMV-Bewertung bei elektrischen oder elektronischen Produkten
  • CRA-Bewertung bei Produkten mit digitalen Elementen

Ziel ist nicht nur eine formale Tabelle. Entscheidend ist, dass technische Gefährdungen, Schutzmaßnahmen, Restrisiken und Dokumentationsfolgen nachvollziehbar miteinander verbunden werden.
Risikobeurteilung nach EN ISO 12100

Für Maschinen bildet die EN ISO 12100 die zentrale methodische Grundlage für Risikobeurteilung und Risikominderung. Ausgangspunkt sind die Grenzen der Maschine und die systematische Identifikation der Gefährdungen. Darauf folgen Risikoeinschätzung und Risikobewertung sowie – soweit erforderlich – Maßnahmen zur Risikominderung.

Entscheidend ist dabei nicht nur die Dokumentation des Ergebnisses. Die Risikobeurteilung muss mit Konstruktion, Schutzmaßnahmen, steuerungstechnischen Sicherheitsfunktionen und Benutzerinformationen zusammenpassen.
Was umfasst eine Risikobeurteilung?


Der konkrete Umfang hängt von Produkt, Zielmarkt, Normen, Komplexität und Projektsituation ab. Für Maschinen, Anlagen und technische Produkte umfasst eine Risikobeurteilung typischerweise die folgenden Bausteine.

Produkt- und Verwendungsgrenzen
Am Anfang steht die Beschreibung des Produkts und seiner Grenzen. Ohne klare Abgrenzung von Funktion, Lebensphasen, Einsatzbedingungen und Benutzergruppen kann keine belastbare Risikobeurteilung entstehen.

Typische Inhalte:
- Produkt- oder Maschinenbeschreibung
- bestimmungsgemäße Verwendung
- vorhersehbare Fehlanwendung
- böswillige Handlungen Dritter, soweit
  sicherheitsrelevant (MVO)
- Lebensphasen
- Benutzergruppen
- Einsatzbedingungen
- räumliche und funktionale Grenzen
Gefährdungsidentifikation
Auf Grundlage der festgelegten Maschinen- und Verwendungsgrenzen werden die Gefährdungen über die relevanten Lebensphasen, Betriebsarten und Tätigkeiten systematisch identifiziert. Dabei werden sowohl Gefährdungen der einzelnen Maschine als auch Schnittstellen zu Bedienern, anderen Maschinen und Anlagenbereichen berücksichtigt.

Typische Inhalte:
- mechanische Gefährdungen
- elektrische Gefährdungen
- thermische Gefährdungen
- Lärm, Vibration oder Strahlung
- ergonomische Gefährdungen
- Gefährdungen durch Steuerung, Software oder Energiequellen
- Gefährdungen bei Montage, Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung und Störung
- Schnittstellen zu anderen Maschinen oder Anlagenbereichen
Risikoeinschätzung und Risikobewertung
Für identifizierte Gefährdungen wird eingeschätzt, wie schwer mögliche Schäden sein können und wie Risiken vor und nach Maßnahmen zu bewerten sind.

Typische Inhalte:
- Schadensschwere
- Eintrittswahrscheinlichkeit
- Expositionshäufigkeit
- Möglichkeit zur Vermeidung oder Begrenzung
- Risikostufe vor Schutzmaßnahmen
- Risikostufe nach Schutzmaßnahmen
- Bewertung verbleibender Restrisiken
Risikominderung und Schutzmaßnahmen
Aus der Risikobewertung werden Maßnahmen nach der Rangfolge der Risikominderung abgeleitet: inhärent sichere Konstruktion, technische Schutzmaßnahmen sowie – für verbleibende Restrisiken – Benutzerinformationen.

Typische Inhalte:
- konstruktive Schutzmaßnahmen
- trennende Schutzeinrichtungen
- sicherheitsbezogene Steuerungsfunktionen
- Zugangskonzepte
- Betriebsarten und Verriegelungen
- organisatorische Maßnahmen
- Benutzerinformationen und Warnhinweise
- Hinweise für Betriebsanleitung und Kennzeichnung
Restrisiken und Benutzerinformationen
Nicht alle Risiken lassen sich vollständig technisch beseitigen. Verbleibende Restrisiken müssen nachvollziehbar dokumentiert und in Betriebsanleitung, Warnhinweisen oder Schulungsunterlagen berücksichtigt werden.

Typische Inhalte:
- Beschreibung verbleibender Restrisiken
- Hinweise zur sicheren Verwendung
- Warnhinweise
- Anforderungen an persönliche Schutzausrüstung
- Hinweise für Wartung und Instandhaltung
- Qualifikationsanforderungen für Benutzer
- Übernahme relevanter Inhalte in die Betriebsanleitung
Dokumentation der Ergebnisse
Die Risikobeurteilung muss so dokumentiert werden, dass Entscheidungen später nachvollziehbar bleiben und mit technischer Dokumentation, Betriebsanleitung und Konformitätserklärung zusammenpassen.

Typische Inhalte:
- Risikobeurteilungsdokument
- Gefährdungsliste
- Maßnahmenübersicht
- steuerungstechnische Sicherheitsmaßnahmen
- Restrisikohinweise
- Verweise auf Betriebsanleitung
- Verweise auf Normen und technische Nachweise
- offene Punkte und Maßnahmenplan
- Versionsstand und Änderungsverfolgung
EMV- und Cybersecurity-Risiken


Im Rahmen der Risikobeurteilung können Gefährdungen identifiziert werden, die durch elektromagnetische Einflüsse, Manipulation oder Cyberangriffe verursacht oder beeinflusst werden.


Diese Fragestellungen werden bei Bedarf in separaten fachbezogenen Bewertungen vertieft. juristech verwendet hierfür eigene strukturierte Vorlagen für die EMV-Risikobewertung und die CRA-Risikobewertung für Produkte mit digitalen Elementen.
EMV-Risikobewertung
Für elektrische und elektronische Produkte kann eine spezifische EMV-Risikobewertung erforderlich oder sinnvoll sein. Dabei wird bewertet, welche elektromagnetischen Störquellen, Störfestigkeitsanforderungen oder Einsatzbedingungen für das Produkt relevant sind.

Typische Inhalte:
- Produkt- und Einsatzumgebung
- relevante EMV-Anforderungen
- mögliche Störaussendungen
- mögliche Störbeeinflussungen
- Schnittstellen, Leitungen und Energieversorgung
- Bezug zu Prüfungen, Normen und technischer Dokumentation
- Maßnahmenübersicht bei offenen Punkten

juristech verwendet hierfür eine eigene strukturierte EMV-Vorlage.
CRA-Risikobewertung
Für Produkte mit digitalen Elementen kann eine CRA-Risikobewertung erforderlich oder sinnvoll sein. Dabei werden Cybersicherheitsrisiken, Produktfunktionen, Schnittstellen, Datenflüsse und mögliche Auswirkungen auf Sicherheit, Verfügbarkeit oder Integrität betrachtet.

Typische Inhalte:
- Produkt mit digitalen Elementen
- Software- und Kommunikationsschnittstellen
- Netzwerkanbindung und Fernzugriff
- mögliche Schwachstellen und Angriffspfade
- Auswirkungen auf Funktion und Sicherheit
- Security-by-Design- und Update-Aspekte
- Bezug zu technischer Dokumentation und Nachweisführung
- Maßnahmenübersicht bei offenen Punkten

juristech verwendet hierfür eine eigene strukturierte CRA-Vorlage.
So läuft die Zusammenarbeit ab

Ergebnis: Was erhalten Sie von juristech?

Je nach Projektumfang erhalten Sie eine oder mehrere der folgenden Grundlagen:

✔ neue Risikobeurteilung für Maschine, Anlage oder technisches Produkt
✔ Prüfung oder Ergänzung vorhandener Risikobeurteilungen
✔ Gefährdungsübersicht nach Lebensphasen und Funktionen
✔ Bewertung von Risiken vor und nach Schutzmaßnahmen
✔ Maßnahmenliste zur Risikominderung
✔ Restrisikohinweise für Betriebsanleitung und Benutzerinformationen
✔ Definition steuerungstechnischer Maßnahmen
✔ Schnittstellenbewertung bei Anlagen oder Maschinenverbünden
✔ EMV-Risikobewertung mit strukturierter Vorlage
✔ CRA-Risikobewertung für Produkte mit digitalen Elementen
✔ Export oder Bearbeitungsstand aus Safexpert, DOCUFY Machine Safety oder WEKA Manager CE
✔ Lückenliste und Maßnahmenplan bei unvollständigen Unterlagen
✔ nachvollziehbare Grundlage für technische Dokumentation und Konformitätserklärung

Das Ziel ist eine Risikobeurteilung, die nicht isoliert in einer Datei steht, sondern praktisch mit Konstruktion, Dokumentation, Sicherheitskonzept und CE-/UKCA-Konformitätsbewertung verbunden ist.

Typische Praxisbeispiele
Die folgenden Beispiele zeigen anonymisierte Projektsituationen. Aus Gründen der Vertraulichkeit werden keine Kundennamen oder produktspezifischen Details genannt.
Beispielprojekte (anonymisiert)
Abgrenzung und Verantwortung

juristech unterstützt bei technischer Bewertung, Gefährdungsidentifikation, Risikobeurteilung, Dokumentationsstruktur und Nachweisaufbereitung.

Die Verantwortung für technische Umsetzung, Auswahl und Realisierung von Schutzmaßnahmen, vollständige Produktkonformität, Konformitätserklärung und Kennzeichnung bleibt grundsätzlich beim Hersteller beziehungsweise beim jeweils verantwortlichen Wirtschaftsakteur.

Eine Risikobeurteilung ersetzt keine abschließende technische Prüfung, keine Validierung sicherheitsbezogener Funktionen und keine anwaltliche Rechtsberatung oder Vertretung in rechtlichen Streitigkeiten.
Warum juristech?
Vorteil 2
Spezielle Vorlagen für EMV und CRA

Für EMV-Risikobewertungen und CRA-Risikobewertungen stehen eigene strukturierte Vorlagen zur Verfügung, damit diese Themen gezielt und nachvollziehbar bearbeitet werden können.
Vorteil 1
Technik und Regulierung verbunden

Wir betrachten nicht nur formale Anforderungen, sondern auch technische Zusammenhänge, Schnittstellen, Risiken und Dokumentationslogik.
Vorteil 4
Anschlussfähig für interne Teams

Die Ergebnisse sind so aufgebaut, dass Konstruktion, Qualitätssicherung, technische Redaktion, Einkauf und Projektleitung damit weiterarbeiten können.
Vorteil 3
Verbindung von Technik und Dokumentation

Die Risikobeurteilung wird nicht isoliert betrachtet, sondern mit Betriebsanleitung, technischer Dokumentation, Normenliste und Konformitätserklärung verknüpft.
Häufige Fragen zur Risikobeurteilung

Was ist der Unterschied zwischen Risikoanalyse und Risikobeurteilung?
Der Begriff Risikoanalyse wird häufig umgangssprachlich verwendet. Im CE- und Maschinenkontext ist Risikobeurteilung der umfassendere Begriff, weil neben der Analyse auch Bewertung, Risikominderung und Dokumentation der Ergebnisse dazugehören.
Sie möchten eine Risikobeurteilung erstellen oder prüfen lassen?


Schildern Sie uns kurz Produkt, Maschine oder Anlage, vorhandene Unterlagen, gewünschte Vorlage oder Softwareumgebung und aktuelle Fragestellung. In einem ersten Gespräch klären wir, ob eine neue Risikobeurteilung, eine Ergänzung, eine EMV-Risikobewertung oder eine CRA-Risikobewertung sinnvoll ist.

Direkter Kontakt

juristech Lewandowski
4 rue de la Clairière
67930 Beinheim, Frankreich

Telefon: +33 (0) 39 2280125

E-Mail: andreas.lewandowski@juristech.eu


Bitte hinterlassen Sie bei Bedarf eine kurze Nachricht – wir melden uns zeitnah zurück.

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Beispiel: Maschinentyp, Zielmarkt EU/UK, Hersteller/Importeur/Betreiber, vorhandene Unterlagen, aktuelles Problem.


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